::: Stadt Spiegel vom 10.05.2009 :::
72 Stundenaktion ( zum vergrößern anklicken )
::: IKZ vom 09.05.2009 :::
72 Stundenaktion ( zum vergrößern anklicken )
::: IKZ vom 08.05.2009 :::
72 Stundenaktion ( zum vergrößern anklicken )
::: IKZ vom 07.05.2009 :::
72 Stundenaktion ( zum vergrößern anklicken )
::: Soester-Anzeiger vom 06.10.2008 :::
Ironscout 2008 ( für den Artikel aufs Bild klicken )
::: Stadt Spiegel vom 17.08.2008 :::
Stammesfest 2008 ( zum vergrößern anklicken )
::: IKZ vom 19.08.2008 :::
Stammesfest 2008 ( zum vergrößern anklicken )
::: Tambuli :::
Hochzeit Nicole und Peter
::: IKZ vom 04.03.2008 :::
Sandra Goldbach und Andreas Althaus

::: Jeden Tag eine gute Tat :::
IKZ vom 07.01.2008
::: Hemeraner Babywald 2007 :::
Auch in Hemer gibt es jetzt einen Babywald. Die Beschilderung kommt wieder vom Stamm Arche
::: Iserlohner Babywald 2006 :::

::: Aktion: Waldschilder :::
Gemeinschaftswerk für mehr Sicherheit im Wald
26.04.2004 / LOKALAUSGABE / ISERLOHN
Iserlohn. (tp) Ein Jogger knickt böse um bei seinem Lauf auf einem Weg durch den
Stadtwald. Der Sportler kann keinen Fuß mehr vor den anderen setzen, schaltet
sein Handy ein, um den Rettungsdienst zu verständigen. Neben den Schmerzen macht
sich nun Ratlosigkeit bei dem Verunglückten breit, als er den Einsatzkräften
beschreiben soll, wo er sich genau befindet. "Solche Situationen wollten wir
entschärfen", benennt Floriansdorf-Chef Ralf Schulte die Motivation für eine von
ihm koordinierte Gemeinschaftsaktion zwischen dem Pfadfinderstamm Arche Noah vom
Nußberg und dem Naturkindergarten St. Pankratius. 120 Kinder und Jugendliche
stellten sich über Wochen in den Dienst der Allgemeinheit, fertigten Schilder
an, um acht Wege rund um die Stadtsteiche zu kennzeichnen (wir berichteten). Am
Samstag wurde die Arbeit abgeschlossen mit der Anbringung von 42 Hinweistafeln
auf Eichenpfählen. Spaziergänger, die mit offenen Augen durch die Natur gehen,
wissen nun, dass sie sich auf dem "Talweg", dem "Dunklen Weg" oder "Dompfad"
bewegen.
Völlig begeistert zeigte sich Ideen-Geber Schulte von dem Engagement, mit dem
seine jungen Helfer ans Werk gingen. Denn nicht nur, dass die Waldwege
namentlich gekennzeichnet wurden. Auch nicht lesende Waldnutzer wie kleine
Kinder können künftig genaue Angaben zu ihren Standorten im Fall der Fälle
machen. "Wir haben an jedem Weg Besonderheiten feststellen können, die wir dann
in Symbole umgesetzt haben", berichtet Kindergarten-Leiterin Barbara Petruschkat.
Und so befinden sich auf den Wegweisern direkt unter den Namensschildern nun
weitere Tafeln, auf denen beispielsweise Frösche oder Schildkröten abgebildet
sind. "Ein für die Kinder schlüssiges Konzept. Die Symbole haben wir auch in
unseren Stadtplan aufgenommen", lobt Ralf Schulte. Ergänzt werden soll die
Waldweg-Beschilderung nun vom SGV. Dessen Aufgabe wird es sein, so Ralf Schulte,
Spaziergängern die eingeschlagene Richtung zu erklären. "Es ist schon wichtig
für die Leute, zu wissen, dass sie sich beispielsweise auf dem Weg in Richtung
Ihmert oder Lössel befinden", so Schulte. Abgeschlossen ist das Projekt dann
aber noch lange nicht. Ralf Schulte hofft vielmehr, dass sich viele Schulklassen
oder Vereine angesprochen fühlen, die Beschilderung weiterer Wege in den
Iserlohner Forsten auf ihre Fahnen zu schreiben: "Vielleicht können wir es so
gemeinsam erreichen, unseren Wald zu erschließen." Einen Partner weiß der
Floriansdorf-Leiter bereits an seiner Seite. Nachdem Bürgermeister Klaus Müller
vom Wirken des Pankratius-Kindergartens mehr als angetan war, stimmte er der
Anregung von Leiterin Petruschkat zu, einen bislang unbenannten Weg zum
"Pankratius-Weg" zu taufen und entsprechend auszuschildern, um so den
Wirkungsbereich des Iserlohner Schutzpatrons auch auf den Wald auszudehnen.
Sauerland - Powerland
Geschafft: Iserlohner sind echte Powerländer!
07.04.2003 / LOKALAUSGABE / ISERLOHN
Iserlohn. (tol) Geschafft! Müde und erschöpft, dafür aber glücklich und
zufrieden konnten die vier Iserlohner Gruppen, die sich an der großen
Sozialaktion "Sauerland-Powerland" beteiligten, gestern nach 48 Stunden melden:
Aufgaben allesamt gelöst!
Bis zur letzten Sekunde wurde noch am größten Iserlohner Projekt im Floriansdorf
gearbeitet: Während die Gitarrengruppe "Carstens SC" schon Aufstellung für den
ersten Auftritt auf der neuen 100 Quadratmeter großen Naturbühne nahm, wurden
noch die letzten Steine der Treppe zum Regieraum, der seit Freitag als Anbau an
einem Haus entstanden war, verlegt. "Ich werd verrückt: Es funktioniert!",
freute sich ein überglücklicher Ralf Schulte bei der ersten Ansage über die
Ton-Anlage. Zu verdanken ist die neue Dorf-Attraktion dem Stamm Arche - jenen
Pfadfindern, die, so Schulte, mit dem Bau einer kleinen Arena 1998 während einer
72-Stunden-Aktion eigentlich den Grundstein für das Floriansdorf gelegt hätten.
In 48 Stunden verbauten die 25 Kinder, Jugendlichen und Gruppen-Leiter jetzt
vier Lkw-Ladungen Füllboden, 120 Tonnen Schotter und 30 Tonnen Sand zu der 70
Zentimeter hohen Naturbühne. Die wurde nicht nur unterirdisch mit dem Regieraum
verkabelt, sondern unter anderem mit 110 Hainbuchen und 1400 Efeu bepflanzt, mit
20 Kubikmeter Rindenmulch bestreut und bekam dazu noch einen extra
Künstler-Aufgang. Ebenfalls nicht in der Aufgabe gefordert war der benachbarte
Ruhe-Bereich samt Naturstein-Mauer, für die die Jugendlichen am Freitag noch 1,2
Tonnen Mörtel besorgt hatten. Den größten Teil der Materialien und Werkzeuge
hatte Projekt-Pate Ralf Schulte aufgrund der großen Dimensionen im Vorfeld bei
Sponsoren organisiert.
Keinerlei Probleme hatte damit auch der "Ring Florian Geyer" vom Deutschen
Pfadfinderbund, der das Außengelände hinter dem Varnhagenhaus neu gestalten
sollte: Dank guter Kontakte, so Ringvogt Sascha Hupach, lagen Sand, Schotter und
Kies schon bereit, als die Arbeiten am Freitag mit zweistündiger Verspätung
begannen: "Einige von uns mussten noch arbeiten." Dafür legten sie dann richtig
los, rissen eine alte Blechhütte ab, räumten Sperrmüll beiseite, gruben ein
Stück Wiese um, umpflanzten den neuen 40 Quadratmeter großen Kies-Grillplatz mit
Sträuchern und verlegten Gehwegplatten. Mit der Motorsäge "schnitzten" sie aus
einem alten Baumstamm vier Bänke, schweißten einen Schwenkgrill zusammen - und
waren schon nach 23 Stunden mit ihrer Aufgabe fertig. "Ihr habt in kurzer Zeit
ein kleines Wunder vollbracht", war Bärbel Friedemann vom Varnhagenhaus
begeistert beim Anblick des Außengeländes. Und auch die Verantwortlichen vom
Arbeitslosenzentrum und der Flüchtlingsberatung, die den Platz nutzen werden,
waren voll des Lobes für die 20 fleißigen Pfadfinder. "Stark beeindruckt" zeigte
sich Landrat Aloys Steppuhn, der mit Weihbischof Franz Grave die
Schirmherrschaft über die "Sauerland-Powerland"-Aktion übernommen hatte, von der
ungeheuren Bereitschaft der Jugendlichen in allen 33 Projekten kreisweit, sich
für andere so zu engagieren. Deswegen griff Steppuhn am Samstag beim Besuch der
"CVJM-Ten-Sing"-Aktion im Jugendcafe Komma im Lutherhaus auch gerne sofort zum
Pinsel - "zum ersten Mal seit meiner Schulzeit" - und malte mit Plakafarben ein
Bild zum Thema Behinderung. Bei 48 Euro fiel gestern bei der amerikanischen
Versteigerung der Hammer für den "echten Steppuhn" mit den Händen, die sich
einander zum Helfen reichen. "Das passt gut in den Gemeindesaal der
Johanneskirche am Nußberg", freute sich Presbyterin Gisela Bruckert nach dem
Zuschlag. Für sogar 160 Euro ging ein Bild von Hemers Vize-Bürgermeisterin Doris
Ebbing weg. Insgesamt kamen bei der Versteigerung und dem Verkauf von 150 selbst
gebackenen Delfinen 1365,45 Euro zusammen. Der Erlös für eine Delfin-Therapie
für Svenja Schmitz soll weiter steigen: Weitere 45 Bilder, die die elf
Ten-Sing-Mitglieder von Promis seit Freitag zugesagt bekamen, sollen im
Rathaus-Foyer ausgestellt und versteigert werden.
Vier jeweils 2 mal 1,40 Meter große Bilder für die Flure des
Pankratius-Altenheims malten die 15 Mitglieder von der KJG St. Aloysius am
Samstag im Haus der Begegnung. Den Freitag hatten die Jugendlichen genutzt, um
sich das Material wie auch noch passende Deko zu den Motiven bei Sponsoren zu
besorgen. Als gestern die Bilder aufgehängt wurden, war die Freude bei Senioren
und Mitarbeiter riesengroß: "So etwas haben wir uns schon lange gewünscht."